Gebärdensprache

 Baby-Gebärdensprache

(auch fuer normalhörende Babys ab 6 Monate alt)

 

 

Babys und Kleinkinder haben das Verlangen, ihre Wünsche und Bedürfnisse zu äußern. Die Hand-Augen-Koordination entwickelt sich wesentlich früher als die Mundmotorik, also die Fähigkeit, sich verbal zu äußern. Babys und Kleinkinder können deshalb aufgrund der früher entwickelten Feinmotorik der Hände Babygebärden benutzen und diese für Wörter wie „mehr“, „Ball“, „Milch“, „Apfel“ einsetzen. So erhalten sie die Möglichkeit mit Babygebärden non-verbal zu kommunizieren.

Babygebärden sollen deshalb dem Baby bzw. dem noch nicht oder schlecht sprechenden Kleinkind helfen zu äußern, was es möchte, sieht, denkt oder fühlt. Dies soll es Eltern und Bezugspersonen erleichtern, das Kind zu verstehen und trägt so zur Förderung der Eltern-Kind-Beziehung bei. Babygebärden sollen aber auch dem Kind ein Sicherheitsgefühl geben, da es besser verstanden wird. Babygebärden sollen deshalb die Trotzphase lindern. Befürworter von Babygebärden beobachten als Nebeneffekt teilweise eine etwas frühere Begriffsbildung und Sprachentwicklung sowie einen leichteren Start in die Lese- und Schreibfähigkeitsentwicklung.

(Auszug aus Wikipedia)